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Archiv der Einträge: Mai, 2012
  • Was sich am Arbeitsplatz nicht gehört

    Die Frage nach dem richtigen Umgang am Arbeitsplatz verunsichert viele. Aber schon mit einfachen Regeln kann man sich viel Ärger ersparen.

    Es gibt so manche Fallgrube zwischen Büroküche, Konferenzraum und Feierabend-Kneipe: Ein allzu tiefes Dekolleté, Lästern über Kollegen oder voreiliges Duzen sind perfekte Mittel, um im Betrieb einen zweifelhaften Ruf zu bekommen. Wer in netter Atmosphäre arbeiten will, sollte deshalb auf die Umgangsformen im Job achten. Die wichtigsten Regeln im Überblick:

    Im Team spielen

    "Ganz wichtig ist, dass man Solidarität mit seinen Kollegen zeigt", rät Susanne Helbach-Grosser, Trainerin für Business-Etikette in Schwäbisch-Gmünd. "Man darf niemanden ins offene Messer laufen lassen, sondern muss einen Kollegen warnen, wenn man weiß, dass ihm ein unangenehmes Gespräch mit dem Chef bevorsteht."

    Nicht Tratschen

    Bei Klatsch und Tratsch ist Zurückhaltung angesagt. "Ich bin immer ganz hellhörig, wenn sich jemand über die Schwächen anderer lustig macht. Dann denke ich: Das erzählt der über mich genauso", sagt Helbach-Grosser.

    Pünktlich und verbindlich sein

    "Die meisten Menschen reagieren sehr verärgert, wenn man ihre Zeit verschwendet", sagt Helbach-Grosser. Wer merkt, dass er sein Arbeitspensum nicht schafft, sollte frühzeitig um Hilfe bitten oder auch mal „Nein" sagen, wenn er noch mehr Arbeit übernehmen soll. "Wenn man Grenzen setzt, wird man für die Kollegen besser einschätzbar." Allerdings gilt auch: Wer ständig über Stress jammert, geht den Kollegen auf die Nerven.

    Essen am Arbeitsplatz

    Nebenbei einen Apfel am Schreibtisch zu essen, sei völlig in Ordnung, findet Agnes Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat in Bonn. "Aber wenn ich am Schreibtisch ein dampfendes Schnitzel auspacke und sich die Gerüche im ganzen Büro verbreiten, dann ist das für alle anderen ungenehm." Mit solchen Speisen sollte man besser in einen Aufenthaltsraum gehen. Oder man verbringt die Mittagspause draußen – das ist ohnehin gesünder.

    Heizung an oder Fenster auf?

    Ein klassischer Konflikt: Den Männern ist es zu heiß, den Frauen zu kalt. „Wenn ein Kollege einfach das Fenster aufreißt oder die Klimaanlage kälter stellt, gibt es oft Krach", hat Helbach-Grosser beobachtet. Eine einfache Lösung gibt es für dieses Problem nicht: "Man muss darüber miteinander reden. Anders geht's nicht", sagt die Expertin.

    Duzen

    Oft druckst man rum, wenn man nicht so recht weiß, ob man sein Gegenüber duzen oder siezen soll. Im Privatleben bietet immer der Ältere dem Jüngeren das Du an – im Büro gibt es eigene Regeln. "Der Rang toppt Alter und Geschlecht", erklärt Helbach-Grosser. Auch wenn der Chef jünger ist, darf nur er das Du anbieten. Bei Kollegen auf der gleichen Hierarchiestufe ist entscheidend, wer schon länger im Betrieb arbeitet.

    Büro-Mode für Damen

    „Damen sollten sich unbedingt an den Business-Kodex halten", rät Farb- und Stilberaterin Renate Sperber. „Wenn sich eine Frau zu sexy kleidet, entsteht schnell der Eindruck, dass sie vor allem mit körperlichen Vorzügen die Karriereleiter erklimmen will." Zwar dürfe eine Frau heute auch mal knallige Farben tragen. „Aber der Trend geht in die adrette Richtung. Man sollte sich öfters auch mal einfarbig anziehen." Eines dürfe dabei nie fehlen, mahnt die Stilberaterin: „Unbedingt ein dezentes Make-up auflegen! Sonst hat man leicht einen zu legeren Touch."

    Büro-Mode für Herren

    Männer haben es im Büro einfacher als Frauen, erklärt Sperber. In vielen Branchen müsse es nicht immer der Business-Anzug sein. "Wichtig ist, dass es gepflegt aussieht. Ein Polo-Shirt wirkt durch den Kragen gleich ganz anders als ein einfaches T-Shirt." Gerade in Kreativ-Branchen sei auch ein Hauch Extravaganz erlaubt. "Aber wer einfach ein zerknittertes T-Shirt anzieht, signalisiert den Kollegen und dem Chef: Es ist mir egal, wie ich auf euch wirke. Das ist wenig wertschätzend."

    Wenn das private Handy klingelt

    Solange nicht ständig private Gespräche im Büro geführt werden, gebe es meist keine Probleme, sagt Helbach-Grosser. Aber gerade beim Klingelton sollte man aufpassen: "Lass mich Deinen Klingelton hören, und ich sage dir, wer Du bist. Das Quäken eines Babys oder Vogelgezwitscher wirken als Klingelton einfach unprofessionell", warnt die Expertin.

    Ladies first

    "Gewisse Kavaliersgesten kommen nach wie vor sehr gut an. Und auch die Damen dürfen höflich sein", sagt Knigge-Expertin Agnes Jarosch. Wenn ein männlicher Kollege gerade einen riesigen Aktenstapel trägt, sollte ihm auch die Kollegin die Tür aufhalten.

    Quelle: www.welt.de


    Kommentar von Frau Verbalkanone: Herrje, da lauern so viele Untiefen ... am liebsten möchte ich mich aus allem heraushalten!

  • Ich habe so Lust auf ...

    ... einen Kuß! Aber bitte einen, der direkt aus dem Herzen kommt ... Nö, ich bin nicht anspruchsvoll, nur gierig! :DD

    ... denn ein Kuß
    ist ein Aufdruck
    mit Nachdruck
    zum Ausdruck
    des Einsdrucks.
    (aus dem Internet)

    Lippen

    Frauen erinnern sich noch an den ersten Kuß, wenn Männer längst den letzten vergessen haben.
    (Remy de Gourmont, franz. Schriftsteller)

    Es gehört Erfahrung dazu, wie eine Anfängerin zu küssen.
    (Zsa Zsa Gabor, amerik. Schauspielerin)

    Kiss

    Ein Kuß ist ein reizender Trick der Natur, den Redefluß zu beenden, wenn Worte überflüssig werden.
    (Ingrid Bergmann)

    Frech geküsst ist halb gewonnen.
    (Rudi Lindt)

    Regenbogenlippen

    Ein Kuß ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.
    (Mark Twain)

    Ein Kuß ist Mund- zu- Mund-Beatmung ohne medizinischen Anlass. (Joachim Fuchsberger)

    Schmatz

    Liebende schließen beim Küssen die Augen weil sie mit dem Herzen sehen möchten. (Daphne du Maurier)

  • Eine voll verrückte Agathe Bauer Geschichte

    Habt ihr schon mal von Agathe Bauer gehört? Nein? Dann solltet ihr euch mal den folgenden Zusammenschnitt anhören und -gucken, über den ich mich gerade halbtot gelacht habe. Ich bin mal gespannt, ob ihr den folgenden Clip genauso witzig findet ...

  • Schönes und nachdenkliches Zitat ...

    Das hier habe ich heute beim Herumsurfen im Netz gefunden. Leider konnte ich nicht herausbekommen, von wem dieses Zitat ist, das mir wirklich gefällt ... Irgendwie erkenne ich mich darin auch ein bisschen wieder.

    Menschen, die eine Maske tragen, können nicht erwarten, dass ihre Tränen gesehen werden. (Verfasser unbekannt)

    Frau mit Maske

  • So friedlich ...

    Du siehst so friedlich aus. Exakt so, wie ich es mir immer gewünscht habe. Endlich hörst du mir zu, wenn ich dir etwas über mich erzähle. Jetzt kann ich dir meine Sorgen, meine Ängste, meine Erfolge mitteilen, ohne dass du aufstehst und etwas Wichtiges erledigen musst. So viele Jahre habe ich darauf gewartet, dass du mich wahrnimmst. Jetzt ist es endlich soweit. Ich rede und rede, schütte die letzten Jahre über dir aus und merke, wie ich mich leichter und leichter fühle. Ich genieße diesen Augenblick und rede mir alles von der Seele bis meine Stimme heiser wird.

    Aber ich muss mich leider von dir trennen. Du fängst an, seltsam zu riechen und bald werden sich sicher die Nachbarn über deinen Gestank beschweren. Es ist ja auch schon ein paar Tage her, dass ich dir das Küchenmesser in dein kaltes Herz rammte.
    Wirklich schade, denn du siehst so friedlich aus …

  • Eben habe ich herzhaft lachen müssen ...

    ... und jetzt weiß jetzt auch wieder, warum ich hin und wieder so viel Spaß auf Datingportalen habe. Ich habe nämlich eben gerade auf der Profilseite eines 42-jährigen Mannes das hier gelesen:

    Ich suche etwas zum Übergang für die nächsten 30 Jahre ... Sorry, aber danach bin ich zum Bingospielen verabredet ...

    Das gefällt mir. Der Mann hat eine Art von Humor, mit dem ich etwas anfangen kann ...

  • Bullyparade - Die besten Outtakes

    Das hier solltet ihr euch unbedingt mal anschauen. Aber Vorsicht: Ich habe schon Bauchschmerzen vor Lachen ...

  • Dinge, die die Welt bewegen - Das Klopapierrollen-Drama

    ... oder auch: Wie herum hängt man die Klopapierrolle auf? Mit dem Papierabriss vorne oder hinten? Mir war bisher ehrlich gesagt nicht bewusst, dass diese Frage so viele Menschen bewegt. In diversen Foren im Internet wird die richtige Position der Klopapierrolle heiß dikutiert. Zum Beispiel hier (Aber Achtung, das ist nichts für Zartbesaitete, in dieser Diskussion gehts es hautnah (*Örks.*) zur Sache): http://www.unicum.de/forum/off-topic/22079-klopapierrolle-wie-rum-aufhaengen.html Man beachte vor allem das Umfrageergebnis ...

    Für mich gibt es zum Klopapierrollen-Drama nur eine richtige Antwort - Bitteschön:

    Toilettenpapier

    In Hotels hängt die Toilettenpapierrolle schließlich auch immer mit dem Papierabriss nach vorne. So finde ich das auch viel benutzerfreundlicher.

    Ich gestehe, dass ich, wenn ich auf dem stillen Örtchen Klopapierrollen vorfinde, die mit dem Absiss zur Wand hängen, diese immer vom Halter nehme und umdrehe. Es scheint so, als hätte ich da eine echte Macke entwickelt, über die sich einer meiner Freundinnen immer wieder herrlich amüsieren kann. Soll sie, denn ich mache schließlich vor der Klopapierrolle in ihrem Badezimmer auch nicht halt, weil sie diese - extra für mich - bevor ich zu ihr komme, immer verkehrt herum aufhängt. Das ist schon so einer Art interner Gag zwischen uns geworden. Wir sind schon manchmal ein bisschen beknackt ... :))

  • Wer trägt denn sowas?

    So ein Slip ist dann wohl doch nur für ganz besondere Anlässe, oder?!

    Slip mit Straßketten

    Okay, ich kann mir gut vorstellen, dass Frau so ein Höschen auf der Bühne z.B. bei einer Stripshow trägt, aber wohl kaum im täglichen Leben. Allein, wenn ich mir vostelle, ich müsste sich mit diesem Teil hinsetzen ... *Autsch* ... Wer sitzt schon gerne mit dem blanken Hintern auf Straßkettchen?!

    Hand-BH

    Tja, und wenn man als Frau auffallen will, dann sollte man den obigen Slip doch am besten gleich mit einem entsprechend abgedrehten BH wie diesem hier kombinieren, oder?! So hat Frau alles im Griff ... Frei nach dem Motto: "Wenn schon, denn schon!"

  • Die Rückseite

    Die beiden Mädels vor mir im Bus sind ins Gespräch vertieft. Es geht um ihre Englisch-Klausur vom Vormittag. Nacheinander gehen sie die Fragen durch, besprechen ihre Antworten.

    Mit jeder Übereinstimmung entspannen sich die Gesichter. Beide sind sich einig: Die Aufgaben waren pipileicht. Nur die achte und neunte Frage, die hätten es in sich gehabt, sagt die eine. Der Freundin fällt die Kinnlade herunter. „Die Aufgaben auf der Rückseite“, ergänzt die Freundin. Die andere wird kreideweiß: „Wie, es gab eine Rückseite!?“

  • Die Sucht nach Wiederholung von Glücksempfindungen

    Viele Menschen begehen den Fehler, alles wiederholen zu wollen. Sie geben sich nicht mit einer Erinnerung zufrieden, sie wollen die schönen Stunden ihres Lebens noch einmal erleben. Immer und immer wieder. Deshalb fliegen sie ein weiteres Mal zu dem Urlaubsort, wo es ihnen so gut gefallen hat, sehen sich den tollen Kinofilm gleich mehrfach an und schlafen mit dem Ex, obwohl sie glücklich in einer neuen Beziehung stecken. Nur um festzustellen, dass es in der Regel nie mehr so sein wird wie beim ersten Mal. Denn Glücksempfindungen sind nicht beliebig reproduzierbar, man kann sie nicht per Knopfdruck abrufen. Leider.

  • In Memoriam Firefox78

    Vor ein paar Tagen wurde ich von CuteBambi, der Freundin von Firefox78, in einer persönlichen Nachricht darüber informiert, dass mein Blogfreund, der Feuerfuchs, verstorben ist. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich ihre Zeilen an mich gelesen habe. Ich stand unter Schock, konnte es nicht glauben und es dauerte, bis mein Gehirn diese für mich unfassbare Information begreifen konnte. Und dann konnte ich endlich weinen.

    Eigentlich wollte ich darum herumdrücken, einen Blogeintrag zu Firefox' Tod zu schreiben, denn ich bin einfach nicht gut in so etwas, und ich finde, es steht mir auch nicht zu, dies zu tun. Nachdem mir CuteBambi in einer persönlichen Nachricht aber geschrieben hat, dass sie sich freuen würde, wenn ich nach Chris08 ebenfalls ein paar persönliche Zeilen zum Feuerfuchs schreiben würde, mache ich das gern. Aber es fällt mir alles andere als leicht...

    Ich hatte und habe ich diesen jungen Mann, der nur 33 Jahre alt werden durfte, gern. Sehr gern sogar. Wir haben uns über eine gemeinsame Leidenschaft kennengelernt: Das Schreiben. Und das Schreiben hat uns auch all die Zeit unserer Blogfreundschaft verbunden. Als er mir erzählte, dass ich ihn auf sein Pseudonym "Feuerfuchs" gebracht hätte, unter dem er seitdem im Internet seine Texte veröffentlichte, hat mich das stolz gemacht.

    Firefox war ein zurückhaltender, liebenswerter Mann, der trotz der widrigen Umstände, unter denen er lebte, nie seinen Lebensmut verloren hat. Das habe ich ungeheuer an ihm bewundert. Ebenso hat mich seine bedingungslose Liebe zu seiner Freundin fasziniert, die ihm oft über trübe Gedanken hinweg geholfen hat. Er war ein einmalig liebenswerter, intelligenter Mensch mit einem feinen Sinn für Humor und Ironie, den ich sehr geschätzt habe. Es waren für mich unter anderem diese Eigenschaften, die den Feuerfuchs zu einem interessanten und spannenden Gesprächspartner gemacht haben. Er fehlt mir sehr.

    Unser beider Blogfreund Chris08 hat in seinem Nachruf für mich sehr berührend zusammengefasst, was er angesichts des Verlustes um Firefox78 empfindet. Nachzulesen hier: http://zyniker.blog.de/2012/05/08/verlust-13646264/ Chris nähert sich seinen Gefühlen vermeintlich zynisch an, aber lest mal zwischen den Zeilen ...So haben wir eben alle unsere ganz persönliche Art zu trauen, und das ist auch gut so.


    In Memoriam (Edith Maria Bürger)

    Die letzte Strophe
    deines Liedes
    war verklungen
    als er deinen Namen rief
    in uns jedoch wird's
    nie verstummen
    es singt ganz leise
    seelentief.


    Ich habe das zweite Mal einen Blogfreund an den Tod verloren: Firefox78 alias Pablo Mendoza, du hast eine große Lücke hinterlassen. Du fehlst mir und ich denke viel an dich. Und auch wenn deine Blogeinträge gelöscht wurden, ich werde dich nicht löschen. Du hast einen Platz in meinen Erinnerungen, die mir niemand nehmen kann.

  • Coca-Cola: Forscher entschlüsseln Erfolgsgeheimnis

    Schädlich oder gesund, einzigartig oder doch kopierbar? Um Coca-Cola ranken sich zahllose Geheimnisse.

    Fest steht nur, dass die Koffein-Brause aus den USA seit Jahrzehnten scheinbar allgegenwärtig ist: Cola gibt es in jedem Restaurant, im Supermarkt, am Kiosk, an der Tankstelle.

    Coca-Cola soll international die wertvollste Marke sein. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres machte der Konzern umgerechnet 1,5 Milliarden Euro Gewinn.

    Im ARD-Check konnten Forscher eines der vielen Geheimnisse lüften. Lesen Sie, welche Mythen sich noch um die braune Brause ranken.

    1,55 Millionen Fernsehzuschauer bei der Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen sahen am Montag den Coca-Cola-Marken-Check in der ARD. Die Sendung war damit allem im jungen Publikum ein Hit und erreichte einen tollen Marktanteil von 12,9%. Im Gesamtpublikum gab es hingegen etwas unbefriedigende 10,7%. Coca Cola interessiert also vor allem junge Menschen.

    Mythen um Coca Cola

    Glücksgefühl

    Sie schoben 15 Versuchspersonen in die MRT-Röhre. Drinnen bekamen sie das Coca-Cola-Logo kurz zu sehen und einen Mix aus verschiedenen Cola-Limos verabreicht. Was der Neurologe Prof. Jürgen Gallinat an der Charitè in Berlin feststellte, ist verblüffend: Die Belohnungszentren im Gehirn der Versuchspersonen wurden aktiviert. Cola macht also tatsächlich glücklich, aber nicht das Getränk selbst. Michael Grytz, Mitautor des ARD-Films: "Faszinierend, dass allein die Werbung es schafft, dass eine Marke bei Menschen positive Gefühle auslöst." Ein Coca-Geheimnis geknackt.

    Geschmack

    Die Grundzutaten der Coca-Cola sind bekannt, das genaue Rezept ist aber das bestgehütete Geheimnis des Konzerns. Michael Grytz: "Wir dachten uns, es könne doch nicht sein, dass das seit 126 Jahren nicht gelüftet werden konnte." Für den Film versuchten Geisenheimer Studenten im Getränketechnologielabor in zwölf Versuchen, Coca-Cola nachzumachen. Vergebens. 100 Testpersonen wurden fünf Colas serviert, darunter die Labor-Limo: 44 davon schmecken die Coca-Cola heraus.

    Zucker

    Pro Liter sind 106 Gramm drin, so viel wie 35 Würfel. Aber für die Zähne ist der hohe Säuregehalt in der Coca-Cola viel schädlicher: Er greift den Zahnschmelz an. Sich nach dem Cola-Trinken die Zähne zu putzen, verstärkt den zerstörerischen Effekt sogar noch.

    Wasserverschwendung

    Für einen Liter Coca-Cola werden in der Herstellung zwei Liter Wasser benötigt. Macht bei dem täglichen Weltkonsum von 307 Millionen Litern 614 Millionen Liter Wasserbedarf. In Indien wurden bereits Vorwürfe laut, dass Coca-Cola den Bauern das Wasser für ihre Felder wegnehme. "Michael Grytz: "Coca-Cola gab in den letzten zwei Jahren 11 Milliarden für Werbung aus, aber jährlich nur 50 Millionen für Wasserrückgewinnung und andere soziale Projekte. Da frage ich mich: Wie ernst ist das gemeint?"

    Magenmittel

    Salzstangen und Cola – längst ein Hausmittel bei Magen- und Darmproblemen. Aber hilft es wirklich? Bedingt. Zucker- und Salzanteile müssen gleich sein – sonst wird's noch schlimmer.

    Rostlöser

    Wer rostige Schrauben säubern will, kann sie tatsächlich in Coca-Cola legen. Nach 48 Stunden verschwindet der Rost, weil die Phosphorsäure in dem Getränk den Rost auflöst.

    Droge

    Früher soll Coca-Cola Spuren von Kokain enthalten haben. Bis heute dementiert Coca-Cola dieses Gerücht. Stattdessen enthalten 100 ml Coca-Cola 10 mg Koffein. In der gleichen Menge Kaffee sind 60 mg.

    Verbreitung

    Nur in drei Ländern gibt es keine Coca-Cola: Nordkorea, Birma und Kuba.

    Weihnachtsmann

    1931 erfand Haddon Sundblom für die Coca-Werbung einen Weihnachtsmann ohne Mitra und Bischofs-Stab. Seither prägt sein "Santa Claus" das Bild vom Weihnachtsmann.

    Quelle: www.mopo.de


    Kommentar von Frau Verbalkanone: Ich bin keine große Coca Cola-Trinkerin, aber ab und zu mal mag ich das eisgekühlte braune Gesöff durchaus. Und ich finde es faszinierend, was sich alles für Legenden und Mythen um dieses Getränk ranken. Einige kannte ich schon, aber das mit dem Glücksgefühl, der Wasserverschwendung und der Verbreitung war mir neu. Ich bin übrigens auch nach wie vor ein Fan der Originalform der Coca Cola Flasche, die ich echt genial finde. Diese Flaschenform wirkt auf mich irgendwie sinnlich ...

  • Was Frau in männlichen Profiltexten so alles lesen kann ...

    Ich hatte es in meinem Blog ja schon einmal erwähnt, dass ich mich ab und zu mal auf einer Dating Platform im Internet tummle. Besonders gern klicke ich mich dabei durch die (natürlich männlichen) Profiltexte. Es ist schon bemerkenswert, was man dabei so lesen kann. Licht und Schatten wechseln sich dabei eindrucksvoll ab, aber lest selbst. Ich habe hier mal ein paar Statements zusammengetragen ...

    Willst du...

    ...Körper an Körper pressen?
    ...Heissen Atem spüren?
    ...Gerüche wahrnehmen?
    ...Rein und raus, vorne und hinten?

    Dann fahr Bus !!!

    Na ja ... Ich finde das ehrlich gesagt nur mäßig witzig, aber das ist ja Geschmacksache.

    "Mein Motto wurde verhaftet, weil es ein CARPE DIEM gefressen hat!"

    Oha! Wer hätte gedacht, dass ein "Carpe Diem" so verfressen ist?!

    Ich suche Ehrlichkeit und Treue, also eine Beziehung mit einer süssen Frau, die es aber ernst meint und bitte, ich suche keine halbe Beziehung! Ich will einfach nur eine ehrliche Beziehung, bin aber auch für alles zu haben.

    Ja, ... hier hält sich jemand wirklich eindrucksvoll an seine Prinzipien!

    ... und JETZT tune ich mein Alter von 57 auf 50 Jahre 'runter, damit meine Zielgruppe (40-48) mich erreicht. Hab mich redlich bemüht, das zu vermeiden, doch die das www und die social-networks beherrschenden Kommunikationsregeln zwingen mich dazu. Frauen faken das Gewicht, Männer das Alter und den Beziehungsstatus - das ist herrschendes Gesetz - ich unterwerfe mich.

    Ich finde mich richtig gut - nur eine einzige Lüge in diesem Profil.

    Nur ernstgemeinte Zuschriften bitte.

    Da fällt mir nichts mehr zu ein ... Was für ein Idiot! (Und ob ihr es glaubt oder nicht, dieser Typ hat mich auch noch angeschrieben ...)

    Lebensfrohe, humorvolle, intelligente, leidenschaftliche, liebevolle, attraktive, ehrliche, schlagfertige und treue Frau gesucht ...
    Gibts nicht? Hmm, dann nehm ich Schokolade.

    Moment mal ...

    .. Hi, warum nicht einfach mal kopieren, ankreuzen und mir in einer Nachricht schicken?

    [ ] Ich wollt nur mal "hallo" sagen
    [ ] Ich will deine Handynummer
    [ ] Ich hab dich schon mal irgendwo gesehen
    [ ] Lass uns Kaffee trinken gehen
    [ ] Hast du am WE schon was vor?
    [ ] Ich will dich überfahren!
    [ ] Mach dich nackig
    [ ] Ich bin nackig
    [ ] Mach mit mir was du willst!
    [ ] Nimm mich wie du es brauchst!
    [ ] WOW! Siehst du geil aus! (das meine ich WIRKLICH ernst!!!)
    [ ] Ich habe einen Rechtschreibfehler gefunden!
    [ ] Ich höre so ein Hu aus deinem Profil!
    [ ] Du bist so scheiße ich will dich haun!
    [ ] Ich will die Weltherrschaft!
    [ ] Ich will ein Gb-Eintrag von dir
    [ ] Ich will dein Sparschwein klaun!
    [ ] Lass uns Gullideckel auslachen
    [ ] Lass uns schlafende Kühe umwerfen
    [ ] Ich würde gern mit dir vegetarisch kochen und Bücher lesen.

    Okay, das ist ja nicht ohne Witz, aber eben auch nicht wirklich persönlich ...

    Und zum Abschluß ...

    Herzlichen Glückwusch,

    Sie haben soeben das Ende eines, von vielen Profilen erreicht - sie haben nun die Wahl; entweder sie verlassen dieses Profil wortlos, oder sie fallen aus dem Rahmen und hinterlassen eine Botschaft. Vergessen Sie niemals, Sie haben stehts die Wahl.

    Okay, dann klicke ich mal weiter ... *Ächz.*

    Fairerweise sollte man dazu natürlich erwähnen, dass es auch wirklich nicht einfach ist, einen guten und ansprechenden Profiltext über sich selbst zu verfassen.


     



  • Diese Technik-Mythen sind totaler Quatsch

    Wer glaubt, USB-Sticks müssten vor dem Rausziehen erst deaktiviert werden, der behauptet auch Bildschirmschoner schonten tatsächlich den Bildschirm. Ist aber alles Quark. Wir klären auf über die zehn größten Technik-Mythen.

    Computer sind für viele Menschen immer noch rätselhafte Wesen. Dauernd poppt eine neue Warnmeldung auf, die verunsichert. "Das Gerät wurde nicht korrekt entfernt" gehört zu den regelmäßigen Alltagsbegleitern – USB-Stick mal wieder zu schnell abgezogen. Aber schadet das den Daten? Nicht wirklich.

    Wer den Speicherprozess an sich abwartet, braucht sich keine Sorgen um eventuellen Datenverlust zu machen – auch ohne den Umweg "Hardware sicher entfernen" gegangen zu sein. Vorsichtiger müssen Linux- und Mac-Nutzer sein. Hier kann der Schreibvorgang schon mal verzögert stattfinden. Wer den Stecker dann zu früh zieht, riskiert tatsächlich den Verlust von Dateien.

    Ähnlich hartnäckig hält sich das Gerücht, Grafikkarten mit größerem Speicher seien auch schneller. Hier ist es ähnlich wie bei der Anzahl der Megapixel bei Fotokameras: Die Menge bzw. Größe macht's nicht immer aus. Viel wichtiger ist das reibungslose Zusammenspiel von Chiptakt und Architektur der Karte.

    Legende Nr. 1: Akkus sollten vor dem Aufladen komplett entladen werden.

    Die Wahrheit: Was hartnäckig in Erinnerung bleibt, ist der „Memory Effect“, bei dem sich die Kapazität einer Batterie bei häufiger Teilentladung verringert. Doch den gibt es nur bei Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) oder Nickel-Metallhydrid-Batterien (NiMH). In den meisten Technik-Produkten stecken heute aber Lithium-Ionen oder Lithium-Polymer-Akkus. Und deren vollständige Entladung kann sogar schädlich sein.

    Legende Nr. 2: Je mehr Programme installiert sind, desto langsamer läuft der Computer.

    Die Wahrheit: Es müssen schon sehr viele Programme auf dem Rechner installiert sein, um diesen langsamer zu machen. Um genau zu sein, müssen etwa 80 Prozent des Speichers belegt sein. Wer zwischendurch ab und zu mal sein Startmenü ausmistet, kann schon mal Abhilfe schaffen – ein paar weniger Programme, die bei jedem Hochfahren gestartet werden müssen.

    Legende Nr. 3: Grafikkarten mit größerem Speicher sind auch schneller.

    Die Wahrheit: Wie so oft im Leben, spielt auch bei Grafikkarten nicht nur die Größe eine Rolle. Viel wichtiger ist das reibungslose Zusammenspiel von Chiptakt und Architektur der Karte.

    Legende Nr. 4: Bildschirmschoner schonen den Computerbildschirm.

    Die Wahrheit: Vor Jahrzehnten vielleicht mal, als es noch Röhrenmonitore gab. Hier verhinderte ein Screensaver ein „Einbrennen“ des Motivs. Heutzutage dienen Bildschirmschoner nur noch als Zierde oder Schutz vor neugierigen Blicken.

    Legende Nr. 5: Magnete zerstören Speichermedien.

    Die Wahrheit: Dies trifft nur zum Teil zu. Die Bankkarte kann durchaus schon mal durch den Magnetverschluss am Portemonnaie beschädigt werden. Aber abgeschaltete Festplatten oder Speicherkarten juckt es wenig, wenn ein Magnet auf ihnen abgelegt wird.

    Legende Nr. 6: Das Leeren des Papierkorbs löscht Daten unwiderruflich.

    Die Wahrheit: Weit gefehlt. Wer sich ein bisschen auskennt, kann ganze gelöschte Festplatten wieder rekonstruieren. Der Papierkorb macht eine Datei erst einmal nur unsichtbar und signalisiert dem Computer so, dass der Platz auf der Festplatte überschrieben werden kann.

    Legende Nr. 7: Vor dem Neustart nach dem Ausschalten des Computers sollte man 15 Sekunden warten.

    Die Wahrheit: Fünf Sekunden reichen vollkommen aus, um den Festplatten-Lesekopf zum Stillstand zu bringen, bevor er sich mit dem Hochfahren wieder in Bewegung setzt.

    Legende Nr. 8: Goldstecker-Kabel sorgen für ein besseres Bild.

    Die Wahrheit: Die teureren HDMI-Übertragungskabel braucht man nur, wenn der Abstand zwischen Anschluss und Bildschirm größer ist als vier Meter. Ansonsten kann man sich den Luxus sparen.

    Legende Nr. 9: USB-Laufwerke müssen deaktiviert werden, bevor man sie entfernen kann.

    Die Wahrheit: Wenn die Datenübertragung abgeschlossen ist, kann man den USB-Stick auch einfach so rausziehen. Allerdings nur bei Windows. Linux-Rechner und Macs speichern manchmal zeitverzögert. Wer dann zu schnell ist, riskiert einen Verlust der Daten.

    Legende Nr. 10: Apple-Produkte sind gegen Viren immun.

    Die Wahrheit: Seit die Verbreitung von Apple-Geräten rasant angestiegen ist, wächst auch die Gefahr, sich einen Trojaner oder Virus einzufangen. Denn jetzt „lohnt“ sich deren Programmierung für Hacker überhaupt erst. Das gilt übrigens nicht nur für Mac-Rechner, sondern auch für iPad und iPhone.

    Quelle: www.mopo.de


    Kommentar von Frau Verbalkanone: Tja, ich gestehe, dass ich von einigen dieserTechnik-Mythen auch dachte, sie wären wahr. Nach diesem Artikel habe ich wieder etwas dazugelernt. Schon komisch, wie sich bestimmte Dinge im Kopf geradezu "festbrennen".


  • Nachtrag zu der irren Ebay-Aktion

    Nachzulesen unter dem (meiner Meinung nach) ziemlich beknackten Aufmacher "Jetzt redet der Rolex-Besitzer über seine "geisteskranke Ex" ...":

    http://www.mopo.de/digital/irre-ebay-auktion-jetzt-redet-der-rolex-besitzer-ueber-seine--geisteskranke-ex-,5066770,15056280.html

    Und was hat diese Aktion dem Mann außer ein bisschen Publicity gebacht? Nix. :roll:

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